Ann-Kathrin schrieb am 02.08.2017:

Sarah schrieb am 03.04.2017:
24. August 2017

Liebe Sarah, liebe Julia und liebe Anika,

Fast 6 Wochen ist es nun her: am bislang heißesten Tag des Jahres hatte es unsere Tochter Mathea plötzlich ziemlich eilig und hat sich 8 Tage vor dem errechneten Termin auf den Weg zu uns gemacht. Rückblickend gab es schon die ganze Woche Anzeichen, dass es bald losgehen könnte. Der akute Nestbau am Samstag, weil ich wollte, dass jetzt endlich alles fertig ist unabhängig davon, dass das Baby ja erst mal für längere Zeit bei uns schläft. Zug nach unten am Tag vor der Geburt und diverse Gelüste im Foodbereich, denen ich unbedingt nachgehen musste. Martin war jedenfalls sicher: “So wie du drauf bist, kommt das Kind Donnerstag!” Und er behielt recht.

Als es am frühen Morgen um 3 Uhr am 22.6. losging, hätte ich allerdings nicht damit gerechnet, unsere Tochter schon um 17.02 in den Armen zu halten.
Die Geburt selbst war einfach wundervoll und leicht und macht unbedingt Lust auf ein weiteres Baby. Dabei habe ich nicht eine Sekunde daran gezweifelt, dass ich und Mathea das schaffen werden. Geburt ist immerhin “ein Konzept, dass auf Erfolg ausgelegt ist”. Das Frauen tatsächlich wissen, wie es geht konnte ich nun selbst erfahren. Ich bin dankbar nicht nur dafür, dass Sarah mich überwiegend hat machen lassen, sondern auch für die wunderbaren Gespräche im Rahmen der Vorsorge mit Sarah und Julia. Ihr habt mich stark gemacht. Und auch, wenn Martin mich anfänglich für einen Hippie hielt, weil ich unser erstes Kind nicht im Krankenhaus entbinden wollte, so ist er inzwischen ein ziemlicher Fan von der Idee und sicher, dass genau das unserem Kind den bestmöglichen Start ins Leben ermöglicht hat.

Irgendwie scheinen Geburtshauskinder ganz schön entspannt zu sein. Anders lässt sich kaum erklären, dass auf eurem Sommerfest kein einziges Kind unruhig war oder geweint hat.

Danken möchte ich auch Anika, die meine Nachsorgehebamme so wunderbar vertreten hat. Die Bauchmassagen waren die schönsten 10-15 Minuten nur für mich allein.

Noch werde ich die Zeit mit Mathea in vollen Zügen genießen und der kleinen Fee die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdient. Aber wenn ich mich bereit fühle, freue ich mich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit euch zur Vorsorge und Geburt unseres zweiten Wunders.

Bis dahin senden wir euch liebe Grüße!

Ann-Kathrin, Martin und Mathea